Landwirtschaft. Wasser. Menschen.


Präzisionslandwirtschaft - heute schon Standard im ARbeitskreis

Viele landwirtschaftliche Gerätschaften werden heute via Satellit gesteuert. Die Vorteile liegen auf der Hand. Auf Flächen, die ungünstig zugeschnitten sind, werden bei notwendigen Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln oder Düngern Überlappungen vermieden. Der Bordcomputer speichert zentimetergenau die Orte ab, die bereits behandelt worden sind und schaltet - hier die Pflanzenschutzspritze - auf bereits behandelten Flächenabschnitten aus. Das spart Dünge- und Pflanzenschutzmittel.

 

Auch autonomes Fahren, eine Zukunftstechnologie für den Individualverkehr, ist auf dem Acker bei der Bodenbearbeitung und der Saat heute schon Realität. Allerdings sitzt da der europäische Landwirt noch hinterm Lenkrad und passt auf! 

 

 

 

 

Hier bringt unser Mitglied Karl-Friedrich Müngersdorff aus Auweiler Flüssigdünger mit der Pflanzenschutzspritze aus, präzise durch die Satellitentechnik GPS (Globales Positionierungs-System).


Konspirative Treffen?

Im Bereich der Einzugsgebiete der Kölner Trinkwasserwerke fällt immer wieder auf, dass es zu lokalen Menschenansammlungen an Feldrändern kommt. Was hat dies zu bedeuten? Was führen diese Personen im Schilde?

 

Hier eine Infos:

 

Im Zeitraum von März bis Juni treffen sich die Landwirte unseres Arbeitskreises wöchentlich mit ihren Beratern im Feld, um sich fachlich auszutauschen. Hierzu zählen Diskussionen über die Pflege und Behandlung der Kulturpflanzenbestände über Düngestrategien und die bodenschonende Feldarbeit. Von den Erfahrungen anderer lernen und Selbstgelerntes Anderen zur Verfügung stellen, lautet hier die Devise. 

 

 

 

 

Ein Mitarbeiter des Geologischen Dienstes erläutert an einer Profilgrube das Bodengefüge und gibt Tipps, wie man dieses schützt und noch weiter verbessern kann.

 

 

 

 

Die Landwirte diskutieren über die anstehenden Maßnahmen in der Getreideproduktion.


Was bedeutet eigentlich: Strip-Till?

Der Begriff ist dem Englischen entlehnt und bedeutet wörtlich übersetzt "Streifen-Bodenbearbeitung". Bei dieser Art der Feldbewirtschaftung wird nur ein schmaler Bodenstreifen gelockert und gemischt, danach wird in diesen Streifen gesät. Das Verfahren benötigt deutlich weniger Energie und schon so die Umwelt. Die Mulchschicht zwischen den Saatreihen verhindert auch die Bodenerosion und ist vorteilhaft für viele größere und kleinere Tiere der Feldflur. Zudem wird der Humusaufbau im Boden gefördert, was sich positiv auf den sogenannten "carbon footprint", die CO2-Bilanz der landwirtschaftlichen Produktion auswirkt.

 

Die nachfolgenden Bilder zeigen ein Feld von unserem Mitglied Michael Frenger aus Fühlingen beim Einsatz dieses Verfahrens zur Ausbringung von Gülle vor der Maissaat. 

 Ausbringung von Gülle mittels „Strip-Till-Technik“                                                Anschließend erfolgt die Saat von Mais