Landwirtschaft. Wasser. Menschen.


Bodenproben – Vorbereitungen für das neue Jahr

Im Märzen der Bauer – so erkling eine alte Volksweise. Doch bevor der Bauer die „Röslein“ einspannt, wird zuerst einmal der Boden untersucht. Die Landwirte unseres Arbeitskreises düngen nur die Mengen, die die angebauten Pflanzen auch „verzehren“ können. Hierzu ist es wichtig, dass man weiß, wieviel Nitrat noch im Boden ist. Diese Menge, muss später nicht gedüngt werden. Um diese Werte zu ermitteln, fahren Mitarbeiter unseres Kooperationspartners RheinEnergie AG bereits jetzt über die Äcker und entnehmen Bodenproben (https://www.landwirtschaft-und-wasser.de/die-ziele/praktische-umsetzung/). Diese werden dann im Wasserlabor der RheinEnergie AG aufbereitet und analysiert. Über die landwirtschaftlichen Berater erhalten wir Landwirte dann die Ergebnisse unserer Schläge, verbunden mit einer Düngemittelempfehlung.  Ein paar Impressionen der Bodenaufbereitung im Labor können den folgenden Bildern entnommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bodenproben werden eingewogen und

mit destilliertem Wasser versetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer definierten Zeit im Rüttler werden die mit destilliertem

Wasser versetzen Bodenproben filtriert und im Labor analysiert.

 

(eingestellt am 19.02.2018)


2018

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein glückliches, gesundes neues Jahr

und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

 

 

Ihr Arbeitskreis Ackerbau und Wasser im linksrheinischen Kölner Norden e. V. 

 


4 Kölner in Düsseldorf: Voneinander lernen – Landwirte treffen Landtagspolitiker

Zu einem Austausch über Landwirtschaft und Gewässerschutz trafen sich im Düsseldorfer Landtag eine Delegation von Arbeitskreislandwirten mit Vertretern der SPD-Fraktion. Ziel war es, sich kennenzulernen. Seitens der Politik wurde zunächst die Wichtigkeit der Landwirtschaft unterstrichen. Als Lebensmittel- und vermehrt auch Energieproduzent sei ihr Wirken für die Gesellschaft unverzichtbar. Gleiches gälte selbstverständlich auch für das Lebensmittel Nr. 1 – das Trinkwasser. Deshalb sei für die Landwirtschaft der Gewässerschutz immer im Fokus zu halten. Da der Arbeitskreis „Landwirtschaft und Wasser im linksrheinischen Kölner Norden e. V.“ dies in den letzten 31 Jahren mit nachweisbarem Erfolg praktiziere, wolle man mehr über die durchgeführten Maßnahmen und den Geist der Kooperation zwischen Land- und Wasserwirtschaft erfahren. Gut 1,5 h tauschte man sich aus und vereinbarte am Schluss ein Folgetreffen in Köln für Februar/März 2018.

 

Tauschten sich aus und hörten sich gegenseitig zu: Stefan Schiffmann, Günther Hecker (beide vom Arbeitskreis „Ackerbau und Wasser im linksrheinischen Kölner Norden e. V.“), André Stinka, Andreas Kossiski, Guido van den Berg (alle MdL der SPD-Fraktion), Georg Kellerwessel und Karl-Friedrich Müngersdorff (beide wiederum vom Arbeitskreis).

Erfreut über den informativen Austausch (vlnr: Stefan Schiffmann, Günther Hecker, Guido van den Berg, Georg Kellerwessel, Karl-Friedrich Müngersdorff

und André Stinka).

 

(eingestellt am 05.12.2017)


Landesministerium will von den Kooperationsmodellen Der Land- und der Wasserwirtschaft lernen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemäß dem Koalitionsvertrag sollen zum Einen keine weiteren ordnungsrechtlichen Vorgaben den Landwirten aufgebürdet - zum Anderen aber die Kosten für die Trinkwasseraufbereitung in einem akzeptablen finanziellen Rahmen gehalten werden. Diese Aufgabe will man dadurch lösen, indem mehr kooperativer Gewässerschutz im Land betrieben wird. In einem ersten Schritt möchte man daher zunächst von den Kooperationen lernen. Hierzu hat das Ministerium einen Forschungsauftrag vergeben, um erfolgreiche und weniger erfolgreiche Maßnahmen zu ermitteln und diese anschließend allen Kooperationen im Land zu präsentieren. An der Studie sind 20 Kooperationen beteiligt. Unsere Kooperation ist auch mit dabei. Wir freuen uns darüber, dass wir vom Landesministerium angesprochen wurden und unsere über 30-jährige Erfahrung anderen zur Verfügung stellen dürfen.

(eingestellt am 23.10.2017)